UIKonf 2016 in Berlin

24. Juni 2016 Allgemein 0
UIKonf 2016 in Berlin

Ende Mai hatte ich das erste Mal Gelegenheit, die UIKonf in Berlin zu besuchen.

UIKonf

Die UIKonf ist eine der bekanntesten Konferenzen für iOS Entwickler und Entwicklerinnen in Deutschland und ich hatte schon viel Gutes darüber gehört. Im Gegensatz zu anderen Konferenzen gab es hierbei nur einen Track, so dass ich mich nie entscheiden musste, welchen von mehreren interessanten Vorträgen ich mir anhöre.
Der Termin war richtig gut gewählt, es waren gefühlt die ersten richtig warmen Tage des Jahres. Untergebracht war ich im nhow Hotel, direkt an der Spree, was sehr zu empfehlen ist. Das Zimmer war gut, das Frühstück fantastisch (Danish Pastries, mmmm!) und die Aufzüge sind nach Musikrichtungen benannt, inklusive Spotify-Playlist.

architektur

 

 

Im Gegensatz zu anderen Konferenzen, die ich bisher erlebt habe, gingen die Vorträge größtenteils in die Meta Ebene und waren nicht so technisch. Bei den technischen Vorträgen konnte ich bei fast allem sagen „Super, machen wir schon so!“ oder „Cool, kenne ich aber schon“. Wo ich aus der Droidcon 2013 noch total motiviert heraus ging und den Drang hatte alles umzubauen und lauter neue Projekte zu starten war dies hier nicht so. Ob das an den Vorträgen oder an der inzwischen gesammelten Erfahrung lag, bin ich mir nicht sicher. Die nicht-technischen Vorträge waren teilweise sehr interessant. Mal sehen, was ich hier noch heraus ziehen kann. Richtig beeindruckt hat mich aber die Art und Weise, wie viele der Speaker aufgetreten sind. Die Talks waren sehr gut aufgebaut und unterhaltsam vorgetragen.

berlin-tempelhof

Wie immer bei so einer Veranstaltung ist das eigentliche Programm aber eher Nebensache. Das richtig Spannende sind die ganzen Leute, die auch vor Ort sind. Davon gab es bei der UIKonf einige, darunter auch (in meiner Filterblase) sehr bekannte Gesichter. Vor allem die Zeit mit „meinen“ iOS Entwicklern habe ich dabei sehr genossen.

Zum Schluß noch das Beeindruckendste: Alle Vorträge wurden live untertitelt. Neben der Bühne gab es einen Monitor, an den ein Raspberry Pi angeschlossen war. Wie von Zauberhand erschienen darauf mit sehr geringer Verzögerung die Worte, die auf der Bühne gesprochen wurden. In späteren Talks gab es sogar kurze spassige Intermezzi zwischen dem Vortragenden und den Untertiteln.
Wie sich heraus stellte wurden die Untertitel alle noch mal live diktiert. Das System war dabei auf die Sprache des Diktierenden trainiert und auch speziell für solche Tech-Konferenzen ausgelegt. Dadurch kam ein richtig beeindruckendes Ergebnis zustande.

Die Vorträge der UIKonf 2016 gibt es inzwischen auch auf Youtube:


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