Nerf Reflex IX-1 Mod: Anbringung des Griffs

04. Februar 2016 freizeit 0
Nerf Reflex IX-1 Mod: Anbringung des Griffs

Dies ist ein Teil der Reihe „Nerf Reflex IX-1 Mod“. Du findest hier alle Teile und eine Zusammenfassung des Projekts.

Nachdem ich im letzten Artikel beschrieben habe, wie ich den neuen Griff für meine Nerf Reflex IX-1 aus zwei Stücken MDF geformt habe, möchte ich nun beschreiben, wie ich diesen mit der Plastikpistole verbunden habe.

Der erste Schritt war eine Probe, wie der Griff passt.

Griff Pass-TestSitzt fast wie angegossen. Die Spalten und Ungenauigkeiten beim Übergang werde ich verspachteln, so dass diese hinterher nicht mehr auffallen. Ich habe überlegt, ob ich von unten eine oder zwei Schrauben durch den Griff ins Plastik jage und die beiden somit sehr fest verbinde. Das war mir dann aber zu invasiv und ich entschloss mich, es erst mal mit einem kleinen Wundermittel zu versuchen: Superkleber!

SuperkleberGriff auf Nerf positioniert, ordentlich Superkleber drauf und um den Rand, festdrücken und warten.

Ich habe das sicherheitshalber eine Weile so stehen gelassen, auch wenn es wohl nicht nötig war. Das Ergebnis kann sich anfassen lassen: Griff und Nerf waren super miteinander verbunden. Haha, super. Super Wortspiel! Ähem. Ich war zuerst ziemlich vorsichtig damit, da ich der Verbindung nicht ganz traute, doch schon nach kurzer Zeit war klar: Das hält ordentlich fest.

Als nächstes war es dann Zeit den Übergang zwischen Holz und Plastik zu kaschieren. Dafür habe ich Modellbau-Spachtelmasse genommen. In diesem speziellen Fall war das Revell Plasto. Das ist so eine graue, übelriechende Pampe, die sich sehr gut mit Plastik verbindet und nach dem Trocknen fest und gut schleifbar wird. Plasto gibt es im Spielwarenhandel oder auch im Internet zu kaufen. Das ganze Revell Zeug ist nicht sonderlich günstig, aber in dem Fall war es das Wert.

Gespachtelter GriffIch habe ordentlich Masse in den Spalt gegeben und das auch auf dem Orginal- und meinem selbstgebauten Holzgriff leicht verschmiert um einen sauberen Übergang zu schaffen. So ganz genau muss man es dabei nicht nehmen, das wird alles hinterher noch schön gemacht. Für mich hat die Grundregel „lieber zuviel als zuwenig“ gut funktioniert.

Geschliffener ÜbergangNachdem das Plasto getrocknet war bin ich ihm mit Schleifpapier auf die Pelle gerückt. Ziel dabei ist natürlich, einen so glatten Übergang wie möglich hinzubekommen. Hier kann es passieren, dass man noch mal einige Stellen mit weiterer Spachtenmasse ausbessern muss, das war bei mir aber nicht der Fall. Wie man auf dem Bild sieht verwandelt sich die Spachtelmasse nach dem Schleifen zu feinem grauen Staub. Das sollte man also an einem Ort machen, der leicht zu reinigen ist oder bei dem es egal ist.

Nachdem der Übergang nun schön glatt und eben ist zeige ich euch im nächsten Artikel, wie man als nächstes macht, dass das auch gut aussieht: Mit Farbe!


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